Brunnen in Bergdorf

Region & Leute

Graubünden ist im Südosten der Schweiz, in den Alpen, zu Hause. Hohe Gipfel und tiefe Schluchten prägen den Kanton. Wir bewegen uns in der Quellregion des Rheins, die mit Flims-Laax-Falera und Disentis-Sedrun im Wintertourismus einige bekannte Namen kennt. Doch im Sommer ist die Region noch weitgehend unentdeckt und eignet sich perfekt für eine kulturelle und landschaftliche Entdeckungstour.

 

Die Surselva liegt entlang des Vorderrheins und überrascht mit „Rumantsch“. Das Rätoromanisch ist neben Deutsch und Italienisch Amtssprache im Kanton Graubünden und auf Bundesebene ist es neben Deutsch, Französisch und Italienisch die vierte Landessprache der Schweiz.

 

Auf dem Hochplateau Obersaxen bewegen wir uns auf den Spuren der Walser. Die Walser sind eine alemannische Volksgruppe, die ab dem späten Hochmittelalter Alpengebiete besiedelten. Die Nachfahren sprechen vielerorts noch heute einen alemannischen Dialekt und haben das traditionelle Rätoromanisch verdrängt.

 

Ilanz, die erste Stadt am Rhein, ist das Tor zur Rheinschlucht. Die Ruinaulta ist eine bis zu 400 Meter tiefe und rund 13 Kilometer lange Schlucht des Vorderrheins zwischen Ilanz und der Mündung des Hinterrheins bei Reichenau.

 

Auch das Obst- und Burgenland Domleschg hat seinen eigenen Reiz und der historisch gewachsene Handelsort Thusis bietet einen Weitblick in den Naturpark Beverin.

 

Die Steigung von Thusis nach Lenzerheide wird uns nicht nur auf dem Rad fordern, sondern auf dem „Alter Schin“ weit abseits der bekannten Touristenpfade einen Zeitzeugen der Verkehrsgeschichte näher bringen. Hier sind wir im Gravelbike-Paradies.

Das ist Graubünden. Hier sind wir im Gravel Paradies.